Ulrike Jänichen gewinnt den ersten Hamburger Bilderbuchpreis

Meldung vom 1. April 2019

Hamburg hat einen neuen Preis, gegründet vom Verein neues Bilderbuch e.V., unter Beteiligung der HAW Hamburg. Der Bilderbuchpreis wurde am vergangenen Freitag in der Fabrik der Künste verliehen. Kultursenator Carsten Brosda ist Schirm-herr des Preises und hob die Hochschule als renommierte Ausbildungsstätte für Illustration hervor.

„Damit habe ich nicht gerechnet. Ich war mit meiner Arbeit für mich zufrieden, aber einen Preis habe ich dafür nicht erwartet. Es ist ja auch eher eine leise und unaufgeregte Gesichte“, sagte Preisträgerin Ulrike Jäniche bei der Verleihung. Ihre Arbeit „Zug der Fische“, inspiriert durch eine ukrainische Erzählung, wählte die Jury unter 160 Einsendungen aus. Der Preis ist mit 12.000 Euro der höchstdotierteste Illustrationspreis in Deutschland. Der Carlsen Verlag veröffentlicht das Bilderbuchkonzept der Preisträgerin.

„In der Kommunikation ist es wie beim Boxen: Einer aufs Auge ist besser als Acht aufs Ohr“, sagte Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda, Schirmherr des Hamburger Bilderbuchpreises. Er eröffnete die Ausstellung in der Fabrik der Künste und hob in seiner Rede hervor, dass die Stadt Hamburg zu einer wichtigen Metropole für die Illustrations- und Kreativszene geworden ist, nicht zuletzt wegen dem Studiengang Illustration der HAW Hamburg.

Zwei Professoren der HAW Hamburg gehören auch zu den Gründungsmitgliedern des Vereins Neues Bilderbuch e.V.:
Dr. Michaela Diener, Professorin für Kunst- und Designgeschichte und Bernd Mölck-Tassel, Professor für Illustration.

Der Preis wird zukünftig alle zwei Jahre vergeben und zeichnet bisher unveröffentlichte Werke von Illustratoren und Illustratorinnen aus. Noch bis zum 14. April 2019 sind die Arbeiten der Preisträgerin, der zehn Nominierten sowie 70 weiteren ausgewählte Bilderbuchkonzepte in der Fabrik der Künste zu sehen. Die Shortlist wandert ab dem 22. August 2019 in eine Ausstellung im Kinderbuchhaus im Altonaer Museum.

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