PGH Glühende Zukunft – Berliner Plakate aus der Zeit der Wende

Meldung vom 29. April 2019

Prof. Anke Feuchtenberger war die Vierte innerhalb einer Künstlergruppe, die kurz vor dem Mauerfall unter dem Namen „PGH Glühende Zukunft“ zahlreiche Plakate und Grafiken, Illustrationen und Flugblätter veröffentlichte. Das Museum für Kunst- und Gewerbe zeigt nun eine Auswahl, rund 80 Plakate, die in der Wendezeit in Ostberlin entstanden.

Die Abkürzung PGH stand in der DDR für „Produktionsgenossenschaft des Handwerks“ und meinte den Zusammenschluss einzelner Handwerksbetriebe zu Genossenschaften. Kurz vor dem Mauerfall am 9. November 1989 gründeten vier junge Ost-Berliner KünstlerInnen Anke Feuchtenberger, Henning Wagenbreth, Holger Fickelscherer und Detlef Beckihre eigene PGH unter den Namen „Glühende Zukunft“. Sie veröffentlichten zahlreiche Plakate, Zeichnungen, Illustrationen und Flugblätter, alle gekennzeichnet mit dem markanten Logo der Vereinigung: eine abstrahierte, dreieckige Pfeilspitze, in der ein Feuer züngelt.

Das Museum für Kunst- und Gewerbe in Hamburg zeigt nun bis zum 25. August 2019 eine Auswahl an Plakaten. Zu den Arbeiten der vier Künsler, die alle ihren Weg gegangen sind, an Universitäten in Hamburg und Berlin lehren und international gehandlet werden, tritt in der Ausstellung Volker Pfüller, eine Generation äter und ein großes Vorbild für die jungen KünstlerInnen.

28. April bis 25. August 2019
PGH Glühende Zukunft
Berliner Plakate aus der Zeit der Wende

Pressestimmen zur Ausstellung:

NDR/ Kultur

Welt

lifepr

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