„Manege frei“ mit Bürgermeister Olaf Scholz

Meldung vom 16. März 2015

Im Rahmen der feierlichen Eröffnung des Neubaus auf dem Mediencampus Finkenau präsentierten die beiden Masterstudenten Dominik Krebs und Kris Lüdemann ihre interaktive Installation „Manege“, die sie bereits vor einigen Wochen erfolgreich auf der Social Media Week vorgestellt hatten. Nach der offiziellen Schlüsselübergabe besichtigte Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz das Gebäude und nahm sich Zeit, „Manege“ auszuprobieren. Bei „Manege“ geht es um unseren täglichen Umgang mit den eigenen Daten. Welche Informationen geben wir von uns Preis, ohne es überhaupt zu merken? Was passiert mit diesen Daten? Und wie fühlt es sich an, wenn dieser Vorgang plötzlich räumlich erfahrbar wird?

Erster Bürgermeister Olaf Scholz probiert „Manege“ aus

Wenn das Smartphone zum interaktiven Spielstein wird

„Manege“ spielt sich auf einem interaktiven Projektionstisch ab, mit welchem sich das eigene Smartphone über eine App verbindet. Das Smartphone wird bei „Manege“ gleichzeitig Spielstein und Steuerung für das eigene (Daten-)Verhalten. Dabei beeinflussen sowohl die Position auf dem Tisch als auch die Ausrichtung des Smartphones, was auf der Tischfläche passiert.

Manege bei der Social Media Week in Hamburg

Manege bei der Social Media Week in Hamburg

Spielerische Interaktion, viel Technik im Hintergrund

Um „Manege“ zu realisieren haben Dominik Krebs und Kris Lüdemann, betreut von Professor Peter Kabel im Fachbereich Interaction Design, verschiedene Technologien zu einem Gesamtkonzept kombiniert. Für die Ortung der Smartphones nutzen sie Apples iBeacon-Technologie, welche den Abstand des Geräts zu einem bestimmten Punkt messen kann. Damit die Smartphones der Teilnehmer mit „Manege“ interagieren können, haben sie eigens für „Manege“ eine App programmiert. Smartphone und Tisch kommunizieren über den Websocket-Dienst Spacebrew miteinander. Die Visualisierung auf der Tischfläche ist mit Processing gelöst.

Dominik Krebs und Kris Lüdemann nehmen die positive Resonanz zum Anlass,  „Manege“ in den kommenden Monaten weiterzuentwickeln. Mehr Informationen zu „Manege“ gibt es auf www.manegeapp.com.