International Photography Awards für Robin Hinsch

Meldung vom 5. November 2014

Mit seiner in der Ukraine aufgenommenen Fotoreportage „Kowitsch“ gewann der HAW-Student International Photography Awards in den Kategorien „Editorial“ und „Editorial: War & Conflict“. Für diese Leistung wurde er auch bei den Lucie Awards in New York als „Discovery of the year“ nominiert. Diese Auszeichnung erhielt letztlich ein ukrainischer Naturfotograf.

Robin Hinsch war insgesamt drei Mal in der Ukraine um die „größtmögliche, großeuropäische Diktatur“ zu fotografieren, wie er selbst sagt. Zum ersten Mal 2010, als unter Präsident Wiktor Janukowytsch alles seinen Anfang nahm, dann 2012 und zuletzt Anfang 2014 – ein Langzeitprojekt, aus dem schließlich seine Bachelorarbeit mit dem Titel „Kowitsch“ wurde. Er hat die Unruhen auf dem Maidan so atmosphärisch festgehalten, dass die Fotografien beinahe wie Malerei wirken. In weichen Schattierungen wirkt der erschreckende Inhalt der Bilder surreal und ästhetisch.

Der 27-Jährige wurde zuvor bereits vielfach geehrt, etwa mit dem Deutschen Jugendfotopreis, dem Kunstförderpreis der Hamburger Börse und dem Canon Profifoto Förderpreis. Der Lucie Award gilt als Oscar der Fotografie. Zu den bisherigen Preisträgern zählen Persönlichkeiten wie Henri Cartier-Bresson, Annie Leibovitz und Cornell Capa. Robin Hinsch wird während seines Masterstudiums an der HAW von Fotografie-Professor Vincent Kohlbecher betreut, der ihn auch zur Preisverleihung nach New York begleitet hat.

Weitere Informationen:

Homepage von Robin Hinsch (mit Bilderstrecken)